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Aus dem Archiv · Alwins Wanderarchiv

Grenzstein zwischen Neustadt und Haardt

Erläuterungen
  1. Quelle: Ernst Kimmel, Der Neustadter Gebirgswald und seine steinernen Geschichtsblätter, herausgegeben im Augsut 2002 (Diese Schrift ist leider nicht mehr erhältlich. Wer daran interessiert ist, wende sich bitte an mich).
  2. Die Zahl am oberen Teil der dem Waldeigentümer zugewandten Seite (Südwestseite) bedeutet, dass dieser Stein die Nummer 52 einer fortlaufenden Nummerierung ab einem bestimmten Ausgangspunkt ist. Der mit Stil versehene Rost darunter ist das Symbol für die Gemeinde Haardt. Der Rost ist allerdings das ureigenste Wappenzeichen von Gimmeldingen, jedoch ohne Stil. Da Haardt und Gimmeldingen aber einst eine Verwaltungseinheit bildeten, kam der Rost auch auf die Grenzsteine der späteren Gemeinde Haardt. Um Verwechslungen vorzubeugen, wurde dem Rost der neuen Grenzsteine aufgrund der Gemarkungsabgrenzung und der Waldteilung (1835) ein Stil hinzugefügt. Was die Zahl 64 bedeutet, hat der leider verstorbene Autor nicht "verraten". Die übrigen Seiten des Steines zeigen unüblichereise keinerlei Kennzeichnung. Auch die Rillen (Weiser) auf der Kopfseite geben Rätsel auf. Sie bedeuten einen Dreimärker, also drei Eigentümer, was offensichtlich aber nicht der Fall war.