Wanderarchiv/Hoher Atlas
Hoher Atlas · Alwins Wanderarchiv

Hochgebirgstrekking im Hohen Atlas

Eine Wanderreise durch Marokko im Oktober 2010.

Eine Wanderreise des Deutschen Alpenvereins, Sektion Neustadt an der Weinstraße:

Hochgebirgstrekking im Hohen Atlas
Oktober 2010

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Auf der Fahrt von Marrakech ins MGoun-Massiv machten wir bei herrlichem Wetter einen Abstecher zum Wasserfall bei Ozoud. Danach fuhren wir nach Aguerd Nouzrou (1.900 m) im Tal von Ait Bouguemez, wo wir in der zur Herberge umgebauten Kasbah unseres Bergführers Hamid übernachteten. Siehe www.ecotours-ma.com. Leider verfallen die meisten Kasbahs im Laufe der Jahre. Einige werden jedoch durch Umbau, meist zu teuren Hotels, gerettet.

Am ersten Tag wanderten wir bei schlechtem Wetter von Aguerd Nouzrou (1.900 m) in Richtung Mgoun. Aufgrund des anhaltenden Regens gingen wir nicht bis zu dem vorgesehenen Zeltlagerplatz, sondern übernachteten davor in einer Schäferhütte (2.400 m) im Tal von Ikiss Arouss. Nach dem Abendessen unternahmen wir noch einen Ausflug in die phantastische Arouss-Schlucht. Der nächste Tag brachte wieder viel Regen, sodass wir eine weitere Nacht in der Hütte verbringen mussten.

Endlich schönes Wetter. Wir überquerten den Pass Tizi Oughri (3.450 m) und stiegen zu dem Plateau Tarkeddit (2.900 m) ab, wo unsere Crew die Zelte aufbaute.

Bizarre Felsen

Bizarre Felsen

Felskulisse

Felskulisse

MGoun (4.048 m) Rechts außerhalb des Bildes stiegen wir auf und mussten den ganzen Kamm bis zum unscheinbaren Gipfel überschreiten
MGoun (4.048 m)
Rechts außerhalb des Bildes stiegen wir auf und mussten den ganzen Kamm bis zum unscheinbaren Gipfel überschreiten

Kahle Landschaft

Kahle, aber faszinierende Landschaft

Felszaehne

Felszähne

Farbige Landschaft

Farbige Landschaft

Detail

Detailaufnahme

Wie Lava durchschneidet diese braune Masse die Landschaft
Wie Lava
durchschneidet diese braune Masse die Landschaft

Noch am Abend dieses Tages unternahmen wir eine Exkursion in eine weitere faszinierende Schlucht, die Wandrass-Schlucht

Bei schönem Wetter bestiegen wir den MGoun von Norden her, wobei wir den ganzen Kamm überschreiten mussten. Der Abstieg erfolgte großteils über Schnee- und Schotterfelder auf der seichten Südseite. Durch das schöne Tal Ifri Nhammou erreichten wir unseren Lagerplatz auf 2.700 m Höhe.

Ein langer Trekkingtag durch faszinierende Landschaften führte uns nach Alemdoune im Tal von Ameskar, wo auf einem schönen Plateau die Zelte das letzte Mal aufgebaut wurden.

Am nächsten Tag brachte uns ein Kleinbus nach Marrakech. Dabei wurde auf einer abenteuerlichen Passstraße mit wunderbaren Ausblicken der Hohe Atlas nach Norden durchquert. Siehe Marrakech 1, 2